Wie Du Dir mit wenig Geld ein Vermögen aufbaust - Strategien und Tipps

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Wie Du Dir mit wenig Geld ein Vermögen aufbaust - Strategien und Tipps

Vermögen aufbauen mit wenig Geld? Dabei handelt es sich um eine Frage, auf die viele Menschen eine Antwort finden möchten.

Als Königsweg für den Vermögensaufbau gilt in der Regel sparen.

Sparen ist für Deinen Vermögensaufbau jedoch nur eine Variante. Echte finanzielle Unabhängigkeit wirst Du damit allein sehr wahrscheinlich nicht erreichen. Zudem sind etablierte Sparmodelle durch die niedrigen Zinsen auch in absehbarer Zukunft nicht wirklich attraktiv.

Ein Vermögen aufbauen mit wenig Geld erfordert gezielte Investitionen und eine nachhaltige Strategie.

Wir zeigen Dir Möglichkeiten und Tipps für den Vermögensaufbau, die auch uns geholfen habe und immer noch helfen.

Dein Vermögensaufbau - wie der Geldzyklus funktioniert

Wenn Du Vermögen aufbauen willst, solltest Du zunächst einmal wissen, wie der Geldzyklus funktioniert.

Dabei geht es um die folgenden drei Schritte: Du musst

  1. Geld verdienen,

  2. Geld sparen und

  3. Dein gespartes Geld durch renditeträchtige Geldanlagen vermehren.

In der Praxis erweist sich Sparen dabei als besonders schwierig. Menschen lernen schon in ihrer frühen Kindheit, dass Geld dabei hilft, sich Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen.

Das Problem dabei: In der Regel möchten wir Dinge sofort besitzen. Wir kaufen sie, sobald wir das Geld dafür haben. Falls nicht, sind wir oft bereit, dafür Kredite aufzunehmen.

Die Konsequenz daraus: Sparen bleibt zugunsten der schnellen Befriedigung aktueller Wünsche auf der Strecke. Vermögen aufbauen kannst Du auf diese Art und Weise nicht.

Um diese Situation zu ändern, hilft auch ein Blick darauf, wie vermögende Menschen kaufen: Sie verwenden dafür nicht ihr laufendes Einkommen, sondern die Erträge, die ihr Vermögen abwirft.

Um Vermögen aufzubauen, musst Du folglich den zweiten Schritt des Geldzyklus besonders strikt im Blick behalten.

Mit regelmäßigen Sparbeträgen schaffst Du die Grundlage dafür, gespartes Geld mit optimalen Renditechancen anzulegen.

Vermögen aufbauen mit wenig Geld - Deine Haushaltsrechnung

Das Statistische Bundesamt hat 2018 ausgerechnet, wie viel Geld durchschnittliche Haushalte für ihre Lebenshaltungskosten brauchen.

Alleinlebende benötigen demnach pro Monat rund 1.700 Euro, um ihre Kosten für Wohnen, Energie, Mobilität, Lebensmittel, Freizeit und alltägliche Anschaffungen zu bestreiten.

Mit einem Einkommen, das diese Grenze überschreitet, solltest Du normalerweise gute Chancen haben, regelmäßig einen bestimmten Betrag zu sparen.

Allerdings hat jeder Mensch eine persönliche Ausgabenstruktur, die Du kennen und bewerten musst.

Für Deine Haushaltsrechnung stellst Du Deine monatlichen Einkünfte Deinen Ausgaben gegenüber. Das Resultat besteht in einem Saldo, der Dir zeigt, ob Du über einen regelmäßigen Einnahmenüberschuss verfügst oder am Monatsende im Minus stehst.

Im ersten Fall kannst Du direkt eine Entscheidung darüber treffen, wie viel Geld Du von Deinen Überschüssen sparen möchtest.

Im zweiten Fall geht es zunächst darum, Deine Ausgaben zu reduzieren, um einen positiven Saldo zu erreichen.

Welche Sparquote ist für mich optimal?

Wie hoch sollte meine Sparquote sein?

Dein monatliches Einkommen zeigt Dir, welche Sparquote zu einem bestimmten Zeitpunkt für Dich machbar und sinnvoll ist.

Die Sparquote ist der prozentuale Anteil Deines Einkommens, der in Deinen Vermögensaufbau fließt.

Hierbei kannst Du Dich an den folgenden Werten für Bruttoeinkommen orientieren:

Bruttoeinkommen (jährlich)

Sparquote

Bis 30.000 Euro

8 Prozent

30.000 bis 50.000 Euro

10 Prozent

50.000 bis 150.000 Euro

15 Prozent

150.000 bis 300.000 Euro

20 Prozent

Über 300.000 Euro

30+ Prozent.

Die durchschnittliche Sparquote in Deutschland liegt aktuell bei 10 Prozent, was unter anderem die generelle Einkommensverteilung reflektiert.

Optimal ist, wenn Du unabhängig von Deinem Einkommen schaffst, einen höheren Anteil in Deinen Vermögensaufbau zu investieren.

Wir empfehlen, dass Du versuchst, Dich mit Deiner Sparrate einem Anteil von 20 Prozent Deines Einkommens zumindest anzunähern.

Wichtig ist in jedem Fall, dass Du einen monatlichen Sparbetrag definierst, den Du langfristig in Deinen Vermögensaufbau investieren kannst.

Wie kann ich mein Geld vermehren?

Sicher ist: Vermögen aufbauen mit wenig Geld funktioniert nicht nur über Sparen. Einlagen auf einem traditionellen Sparbuch erwirtschaften praktisch keine Zinsen. Durch die Inflation werden sie im Lauf der Zeit allmählich aufgefressen.

Das Gleiche gilt für Lebensversicherungen, deren durchschnittliche Renditen heute nur noch 2,20 % erreichen.

Bei einer Inflationsrate von mindestens 2 % und unter Einrechnung von Steuern kannst Du davon ausgehen, dass Du mit einem solchen Sparmodell langfristig Verluste machst.

Für Deinen Vermögensaufbau benötigst Du ein Anlagemodell, bei dem Du für Dein gespartes Geld mit deutlich höheren und nachhaltigen Renditen rechnen kannst.

Auch hier ist eine Entscheidung nötig: Wünschst Du Dir einen begrenzten Vermögenszuwachs mit maximaler Sicherheit oder strebst Du echte finanzielle Freiheit an, bei der Du zu einem späteren Zeitpunkt von den Renditen Deines Vermögens leben kannst.

Welche Form der Geldanlage soll ich wählen? 5 Anlagemöglichkeiten vorgestellt

Welche Form der Geldanlage soll ich wählen? 5 Anlagemöglichkeiten vorgestellt

Im Folgenden stellen wir Dir fünf Anlagemöglichkeiten für Dein Sparvermögen vor.

Vermögen aufbauen mit wenig Geld kannst Du mit allen Varianten - für eine fundierte Anlagestrategie solltest Du jedoch die Unterschiede zwischen den einzelnen Anlagemöglichkeiten kennen.

Anlage 1: Vermögen aufbauen mit Tagesgeld und Festgeld

Tagesgeld und Festgeld sind festverzinsliche Anlageformen. Die Renditen sind begrenzt, bei einem Anbietervergleich kannst Du jedoch vor allem bei Direktbanken im Internet attraktive Angebote finden.

Mit Tagesgeld bleibst Du absolut flexibel - Einlagen können täglich abgerufen werden. Festgeld legst Du für eine vertraglich vereinbarte Laufzeit an.

Neben Einmalzahlungen bieten die Banken auch das sogenannte Festgeldsparen mit monatlichen Sparraten ab 25 Euro an.

Tagesgeld und Festgeld eignen sich dafür, um eine sichere Geldreserve anzulegen. Der Erhalt Deines Vermögens wird auch bei einer Insolvenz der Bank durch die gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung garantiert.

Anlage 2: In Aktien investieren

Mit Aktien erwirbst Du Anteile an einem Unternehmen. Erträge erwirtschaften Aktieninvestitionen durch die Kursentwicklung der Papiere und durch die Ausschüttung jährlicher Dividenden, wozu die Aktien ausgebenden Unternehmen jedoch nicht verpflichtet sind.

Vor allem Start-ups entscheiden sich zunächst von vornherein gegen Dividendenzahlungen. Andere Firmen stellen die Zahlungen an ihre Aktionäre in Jahren ein, in denen sie keine Gewinne zu verzeichnen haben.

Aktien haben keine bestimmte Laufzeit, Du kannst sie halten oder zu einem beliebigen Zeitpunkt verkaufen.

Ihr Wert kann sich vervielfachen, wenn Investoren an die Marktchancen des Unternehmens glauben - aber auch bis zum Totalverlust zusammenbrechen. Der Kurs von Aktien hängt ausschließlich von Angebot und Nachfrage an den Börsen ab.

Wenn Du in Aktien investierst, musst Du bereit sein, dieses Risiko zu tragen.

Durch Investments in Aktienfonds gewinnst Du durch die Streuung des Risikos größere Sicherheit für Dein Anlagevermögen. Ein Aktienfonds verfügt über ein Portfolio von Aktien verschiedener Unternehmen.

Anlage 3: In ETFs investieren

ETFs - Exchange Traded Funds - bilden die Entwicklung eines Aktienindex ab. Sie werden nicht aktiv verwaltet und kostengünstige ETFs schlagen meist teure aktiv gemanagte Aktienfonds in ihrer Wertentwicklung.

ETF Investitionen lohnen sich vor allem dann, wenn Du in der Lage bist, Deine Fondsanteile langfristig zu halten.

Vermögen aufbauen mit wenig Geld kannst Du mit einem ETF-Fondssparplan, mit dem Du jeden Monat eine feste Summe in Fondsanteile investierst.

Anlage 4: Mit einem Robo Advisor in ETFs investieren

Mit einem Robo Advisor automatisierst Du Deine Geldanlage. Dabei handelt es sich um digitale Plattformen, die mittels Algorithmen Anlageentscheidungen treffen und die Verwaltung Deines Vermögens übernehmen.

Vor dem Start füllst Du einen Fragebogen aus, in dem Du Deine Anlagewünsche und Dein Risikoprofil beschreibst. Die Eröffnung des Depots und die Auswahl der Wertpapiere wird durch den Robo Advisor übernommen.

Viele dieser digitalen Anlagehelfer investieren vor allem in ETFs, um bei geringen Kosten hohe Renditen zu erzielen.

Anlage 5: Kryptowährungen

Kryptowährungen sind aufgrund ihrer stark schwankenden Wechselkurse eine riskante Geldanlage.

Mit Investitionen in Bitcoin & Co. kannst Du sehr hohe Gewinne erzielen, musst aber auch mit empfindlichen Verlusten rechnen.

In Kryptowährungen solltest Du nur Geldbeträge investieren, die Du langfristig nicht benötigst, sodass Du in der Lage bist, bei einem Kurseinbruch auf Zeit zu spielen.

Fazit

Ein Vermögen aufbauen kannst Du auch mit wenig Geld. Wichtig ist, dass Du Deine Finanzen ordnest, einen Haushaltsplan erstellst und eine monatliche Sparrate festlegst, die Du fortlaufend bedienst.

Mit Aktien, Aktienfonds oder ETFs stellst Du sicher, dass Dein gespartes Geld tatsächlich Früchte trägt und Du Dich über regelmäßige Erträge freuen kannst. Auch Kryptowährungen können eine langfristige Investitionsmöglichkeit bieten.

Allerdings erfordert Dein persönliches Programm für den Vermögensaufbau Disziplin.

Für langfristigen Erfolg musst Du Dich an die von Dir bestimmte Sparrate und die ausgewählten Geldanlagen halten.

6 Bonus-Tipps - Vermögen aufbauen mit wenig Geld

  1. Sparbetrag festlegen: Sparen und investieren solltest Du nicht das Geld, das Du eventuell am Monatsende übrig hast, sondern eine vorab festgelegte Summe. Sinnvoll ist, wenn Du bei der Erstellung Deiner Haushaltsrechnung auch Dein Konsumverhalten überdenkst.

  2. 50-30-20-Regel: Eine einfache Formel für den Vermögensaufbau ist die 50-30-20-Regel. Dein Einkommen teilst Du dafür in drei Positionen auf: 50 Prozent dienen der Bezahlung von Fixkosten (Miete, Lebenshaltung, Mobilität), 30 Prozent sind für Deine persönlichen Bedürfnisse bestimmt, 20 Prozent werden gespart oder investiert.

  3. Investiere: Investitionen sind für Deinen Vermögensaufbau essenziell. Wenn Du monatlich nur wenig Geld zur Seite legen kannst, bietet sich dafür ein Aktienfonds- oder ETF-Sparplan an. Deine monatlichen Zahlungen kannst Du später jederzeit erhöhen.

  4. Risikoprofil definieren: Zusammen mit Deiner Anlagestrategie solltest Du auch Dein Risikoprofil definieren - durch eine breite Risikostreuung in verschiedene Wertpapiere erhöhst Du die Sicherheit Deines Investitionsvermögens.

  5. Basisabsicherung sicherstellen: Bei der Planung Deines Vermögensaufbaus solltest Du Deine Basisabsicherung nicht vergessen. Hierzu gehören Versicherungen und eine Liquiditätsreserve, die Du am besten auf einem Tagesgeldkonto belässt.

  6. Investitionen beobachten: Die Beobachtung des Marktes und der Wertentwicklung Deiner Geldanlage ist bei Investitionen in Aktien und andere Wertpapiere unerlässlich. Bei Fondsanlagen oder der Nutzung eines Robo Advisors wird diese Aufgabe zum größten Teil durch den Anbieter übernommen.

Ursprünglich veröffentlicht am 16 Oktober 2021, zuletzt aktualisiert am 30 Oktober 2021

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