9 Min. Lesezeit

Geld investieren und vermehren: Ein Leitfaden für Anfänger*innen

Verfasst von

Reza Machdi-Ghazvini,CAIA

Finanzexperte

Möchtest du lernen, wie du dein Geld investieren kannst und wie du dabei Schritt für Schritt vorgehst?

Geld sinnvoll investieren ist eigentlich unkompliziert, dennoch ist das für viele ein Angstthema. Denn wer möchte schon sein hart verdientes Geld in Rauch aufgehen sehen?

Lass dich davon aber nicht abhalten. Mit den richtigen Grundlagen kannst du dein Geld richtig investieren (und kannst nachts trotzdem erholsam schlafen).

Das wirst du in diesem Ratgeber lernen:

Geld wurde investiert und vermehrt

Warum sollte ich mein Geld überhaupt investieren?

Diese Frage lässt sich in Zeiten von hoher Inflation leicht beantworten: Weil du dadurch den Wert deines Gelds erhalten kannst. 

Lässt du es auf der Bank einfach liegen und die Inflation schreitet weiter voran, wirst du dir mit 1.000 € in Zukunft wesentlich weniger kaufen können als heute noch.

Deshalb solltest du dafür sorgen, dass sich dein Vermögen erhöht.

Außerdem kannst du dein Geld vermehren und dir somit in Zukunft etwas Größeres kaufen, wie eine Wohnung, Haus oder Auto.

Ist es ratsam, sein Geld von der Bank zu holen?

Bis auf vermutlich ganz wenige Ausnahmen lässt sich das eindeutig mit "Nein" beantworten. Holst du dein ganzes Geld von der Bank, dann musst du es auch irgendwo sicher aufbewahren.

Denn es besteht immer das Risiko eines Diebstahls oder durch andere Schäden, wie einem Brand.

Zusätzlich wird dein Geld dann definitiv nicht verzinst. Was wie bereits erwähnt ein Problem wegen der Inflation ist.

Zwar zahlen die Banken immer noch vergleichsweise niedrige Zinsen auf Tagesgelder, aber das ist immer noch besser als nichts. Noch besser wäre es, das Geld sinnvoll anzulegen.

Was sind die besten Möglichkeiten, um Geld zu investieren?

Verschiedene Geldanlagen (Assetklassen) auf dem Laptop, neben einer Balkengrafik, die die Wertsteigerung durch die Diversifikation zeigt

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in die du dein Geld investieren kannst.

Die wichtigsten für Privatanleger*innen sind:

Spareinlagen

Spareinlagen wie Tagesgeld oder Sparbücher haben ein geringes Risiko, eine schnelle Verfügbarkeit und bieten eine hohe Sicherheit. Aber sie bieten nur niedrige Zinsen.

Auch beim Festgeld ist das Risiko gering, dafür sind aber höhere Zinsen mit einer längeren Laufzeit möglich. Der Betrag ist jedoch über die vereinbarte Laufzeit nicht verfügbar.

Fonds

Es gibt verschiedene Investmentfonds wie Renten-, Aktien- oder Geldmarktfonds.

Fonds fassen verschiedene Wertpapiere zusammen, wie zum Beispiel verschiedene Aktien bei einem Aktienfonds, wodurch Verluste reduziert werden.

Investmentfonds werden von Fondsmanagern aktiv verwaltet, weswegen die Gebühren etwas höher sind.

ETFs

ETFs sind quasi Fonds ohne Fondsmanager, die die Entwicklung eines bestimmten Börsenindex abbilden und dadurch die Anteile verschiedener Aktien oder Renten beinhalten.

Durch die breite Streuung haben sie im Vergleich zu einzelnen Aktien ein wesentlich geringeres Risiko. Da ein ETF von keinem Fondsmanager aktiv verwaltet wird, sind ETFs wesentlich günstiger als Fonds.

Anleihen

Einer Anleihe ist ein Wertpaper und stellt eine Art Kredit dar, auf den Zinsen gezahlt werden.

Sie werden an der Börse gehandelt und sind eine vergleichsweise sichere Anlageform mit eher niedrigen Renditen, wenn es Anleihen von Emittenten mit einer guten bis sehr guten Kreditwürdigkeit sind.

Höhere Renditen bei Anleihen sind auch möglich, dafür müssen aber auch entsprechend höhere Risiken und längere Laufzeiten eingegangen werden.

Aktien

Aktien sind auch Wertpapiere und stellen Anteile von Unternehmen dar, die du wie Anleihen an der Börse kaust.

Gewinne mit Aktien kannst du über Kursanstiege und Dividenden erzielen. Bevor du aber in Aktien investierst, solltest du dich weiter mit der Börse vertraut machen.

Aktien bieten zwar langfristig die höchsten Renditen, mitunter aber auch zu hohen Risiken, was sich in den teilweise hohen Kursabschlägen zeigt.

Immobilien

Um in Immobilien zu investieren, hast du viele Möglichkeiten, mit verschiedenen Risiken und Renditen.

Vom Erwerb deiner eigenen Immobilie über den Kauf von Immobilienanteilen bis hin zu Anleihen, Aktien und Fonds im Immobilienbereich.

Crowdlending / Peer-to-Peer Kredite

Bei P2P Krediten verleihst du dein Geld privat über eine Plattform an andere Privatpersonen oder Unternehmen.

Diese Anlage birgt ein höheres Risiko, aber auch höhere Renditen. In P2P Kredite kannst du ganz einfach über seriöse P2P Plattformen investieren.

Rohstoffe & Sachwerte

Auch die Investition in Rohstoffe wie Gold, Antiquitäten oder Oldtimern können Teil einer ausgewogenen Anlagestrategie sein. 

Allerdings sind hier andere Aspekte, wie Lagerung, Versicherung oder Diebstahl, zu berücksichtigen. Außerdem kannst du über Fonds oder ETFs in Rohstoffe und Sachwerte investieren.

Kryptowährungen

Kryptowährungen, wie Bitcoin oder Ethereum, sind digitale Währungen. Sie können getauscht oder gehandelt werden, wie andere Währungen auch.

Da einige Kryptowährungen in der Vergangenheit stark an Wert gestiegen sind, eigenen sie sich auch als Investition.

Da sie aber sehr volatil und spekulativ sind, also stark schwanken können, eignen sie sich nicht unbedingt für Anfänger*innen.

Welche Möglichkeit eignet sich besonders gut für Anfänger*innen?

Du kennst jetzt alle wichtigen Anlagemöglichkeiten, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst?

Da bist du nicht allein.

Als Anfänger*in würden wir dir empfehlen, mit ETFs oder aktiven Fonds anzufangen. Aber auch ein paar erste Investitionen in defensive Aktien, eignen sich für Anfänger*innen.

Wenn du dann noch Geld übrig hast, könntest du P2P Kredite noch in dein Anlageportfolio aufnehmen, das geht meist bereits ab 50 € pro Plattform.

Welche Risiken musst du eingehen, um dein Geld zu vermehren?

Risiken beim Geld anlegen

Wenn du dein Geld vermehren möchtest, geht das fast nie ohne ein gewisses Risiko.

Wie sagt man so schön: Wer hoch hinaus möchte, kann tief fallen!

Das gilt leider auch für Geldanlagen. Wichtig dabei ist, dass das Risiko in einem ausgewogenen Verhältnis zur möglichen Rendite steht und dass du dich mit dem eingegangenem Risiko wohlfühlst.

Je nach Anlageklasse gibt es unterschiedliche Risiken, die zum Kapitalverlust oder sogar Totalverlust führen können.

Auf einige möchten wir jetzt eingehen.

  • Kursänderungsrisiko: Die Kurse (Preise) von deinen Wertpapieren unterliegen Schwankungen. Je nach Wertpapier kann es zu sehr großen Wertunterschieden kommen, insbesondere bei Aktien.

  • Liquiditätsrisiko: Es besteht das Risiko, dass du deine Anlage nicht zum gewünschten Zeitpunkt verkaufen kannst, da es zum Beispiel keine*n Käufer*in gibt.

  • Marktrisiko: Der Markt, das Land oder die Branche, in die du investiert hast, kann sich schlecht entwickeln, sodass auch deine Investition hinter deinen Erwartungen zurückbleibt.

  • Zinsänderungsrisiko: Gerade bei Anleihen oder Immobilien besteht das Risiko, dass sich das Zinsniveau ändert und zu Verlusten führen kann.

  • Ausfallrisiko: Wenn bei einem Kredit der Schuldner seine Zahlungen teilweise oder vollständig nicht nachkommen kann, dann kann das zu einem Teil- oder Totalverlust führen.

  • Währungsrisiko: Investitionen in einer anderen Währung, wie der US Dollar, können gegenüber deiner Heimatwährung stark auf- oder abwerten. Das kann mitunter zu hohen Verlusten führen.

Wie kann ich mein Geld schnell vermehren?

Wenn du dein Geld schnell vermehren möchtest, brauchst du vor allem eins: eine hohe Rendite.

Dabei musst du dir im Klaren sein, dass du dann auch höhere Risiken eingehst.

Zu den Anlageklassen mit den höchsten Renditen, aber auch höchsten Renditen gehören:

Wie kann ich mein Geld verdoppeln und wie lange dauert es?

Wenn du dein ursprünglich investiertes Geld verdoppeln möchtest, brauchst du eine Rendite von 100 %. Wie lange es dauert, hängt insbesondere von der Rendite ab. Dabei gilt logischerweise, je höher die Rendite, desto schneller geht es.

Mit der 72er-Regel kannst du bei einer gegebenen Rendite schnell feststellen, wie lange es dauern wird, bist du dein Geld verdoppelt hast.

Sie wird wie folgt berechnet:

72er-Regel = 72 / Zinssatz

Hierzu schauen wir uns am besten 3 Beispiele an:

  • 1 % Rendite: 72 Jahre

  • 5 % Rendite: 14,4 Jahre

  • 10 % Rendite: 7,2 Jahre

Wie du siehst, benötigst du entweder einen langen Zeitraum oder eine hohe Rendite, um dein Geld wirklich zu verdoppeln.

Kann ich mein Geld ohne Risiko vermehren?

Ja, du kannst dein Geld ohne Risiko vermehren, indem du hauptsächlich auf Spareinlagen setzt.

Dein Geld wird dann bei deiner Hausbank oder einer anderen Bank verzinst.

Das größte Risiko würde sich dann aus einer drohenden Insolvenz der Bank ergeben, was aber durch die deutsche Einlagensicherung begrenzt wird.

Du musst dir dann aber darüber bewusst sein, dass du damit voraussichtlich eine Rendite erzielst, die unter der Inflationsrate liegt.

Das bedeutet, dass du langfristig Geld verlierst, da der Wert deines Gelds durch die Inflation aufgezehrt wird.

Um das zu verhindern, solltest du versuchen, wenigstens eine Rendite von 2 % zu erzielen. Das entspricht dem langfristigen Inflationsziel der Europäischen Zentralbank.

Wie viel Geld sollte ich investieren?

Frau überlegt, wie viel Geld sie investieren sollte

Es gibt keine pauschale Regel, die festlegt, wie viel Geld du investieren solltest.

Grundsätzlich gilt aber, dass du nicht benötigtes Geld anlegen solltest. Denn andernfalls wird es sonst von der Inflation entwertet, wie bereits erwähnt.

Eine Ausnahme hiervon ist der Notgroschen, deine Rücklage für Notfälle.

Aber selbst für den Notgroschen gilt, dass du ihn wenigstens in kurzfristig verfügbare Spareinlagen (Tagesgeldkonto) investieren solltest.

Wie kann ich mit wenig Geld investieren?

Einer der weit verbreitetsten Irrtümer beim Investieren ist, dass es erst ab großen Beträgen sinnvoll ist.

Tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall.

Mit einem Wertpapier-, ETF- oder Fondssparplan ist es bereits ab kleineren Beträgen von 25 € im Monat über einen langen Zeitraum möglich, ein großes Vermögen aufzubauen.

Das kannst du dir etwa leicht mit dem Wertpapiersparplan-Rechner von der ING klarmachen.

So würde zum Beispiel aus einem monatlichen Sparplan von 50 €, den du in einen ETF mit einer Rendite von 5 % investierst hast, über 30 Jahre ein Vermögen von 41.786,32 €.

Wie lange sollte ich mein Geld investieren?

Grundsätzlich solltest du dein Geld so lange investieren, wie du es nicht brauchst oder noch besser, bis du deine Anlageziele erreicht hast.

Denn beim Investieren gilt, dass je länger du auf dein Geld verzichten kannst, desto höher ist die Rendite, die du erzielen kannst.

Und insbesondere bei riskanten Anlageklassen wie Aktien ist ein längerer Anlagehorizont hilfreich, da du Phasen mit schlechter Kursentwicklung aussitzen kannst.

Das ist der Grund, weshalb für riskantere Anlageklasse generell eine Anlagedauer von mindestens 5 Jahren, wenigstens aber 3 Jahren empfohlen wird.

Wie du dein Geld sinnvoll investierst (7 Schritte)

Für viele scheint das Thema Geldanlage wie ein großer, unüberwindbarer Berg.

Deswegen erklären wir dir in kleinen einfachen Schritten, wie du richtig investierst.

1. Lege deine Anlageziele fest

Mann denkt über Anlageziele nach

Es ist wichtig, dass du als allererstes ein Ziel festlegst.

Möchtest du Vermögen langfristig aufbauen, zum Beispiel für den Kauf eines Hauses oder für die Rente? Oder benötigst du das Geld eher kurzfristig, um etwa in 2-3 Jahren ein Auto zu kaufen?

Die Dauer der Anlage bestimmt dein Renditeziel und das Risiko, das du eingehen musst, um dieses Ziel zu erreichen.

2. Bestimme deine Anlagesumme & Sparrate

Wie viel Geld kannst du investieren?

Du solltest einen Notgroschen von 2 bis 3 Gehältern auf einem Tagesgeldkonto aufbewahren - für alle Fälle. Den Rest kannst du investieren.

Wenn du kein Kapital zur Verfügung hast, bietet sich ein Sparplan an.

Hiermit kannst du schon ab 25 € pro Monat investieren und Vermögen aufbauen. Überlege dir also, wie viel Geld du pro Monat investieren kannst.

Ein Sparplan lohnt sich auch, wenn du Kapital hast und zusätzlich monatlich investieren möchtest.

3. Lege deine Risikobereitschaft fest

Wie viel Risiko du eingehen kannst, hängt auch davon ab, wie viel Risiko du ertragen kannst.

Kannst du schlechte Kursverläufe ertragen oder hast du schlaflose Nächte, wenn deine Investition für einen Zeitraum an Wert verliert?

Es ist wichtig, dass du dir selber darüber im Klaren bist, welcher Risikotyp du bist. Denn Investieren soll Spaß bringen und dich nicht um Jahre altern lassen.

4. Suche die richtigen Anlageklassen aus

Basierend auf deinen Renditezielen, deinem Anlagezeitraum und deiner Risikobereitschaft, kannst du entscheiden, welche Anlageklassen für dich passen.

Für Anfänger*innen eignen sich Fonds und ETFs, sowie defensive Aktien.

Je nach Risikobereitschaft können auch P2P Kredite und andere Aktien dein Portfolio gut ergänzen.

5. Lege die Aufteilung für die Anlageklassen fest

Pie Chart zeigt die Aufteilung der Investitionen

Du solltest dein Kapital auf die ausgewählten Anlageklassen aufteilen und konkret festlegen.

So stellst du später sicher, dass deine Investitionen deiner Anlagestrategie entsprechen und nicht davon abweichen.

So könntest du dich entscheiden, 50 % in breit diversifizierte ETFs zu investieren, 30 % in defensive Aktien und 20 % in P2P Kredite.

6. Finde die richtigen Wertpapiere und Geldanlagen

Nachdem du die Anlageklassen festgelegt hast, suchst du dir jetzt die richtigen Wertpapiere und anderen Geldanlagen aus.

Du solltest unbedingt darauf achten, auch innerhalb der einzelnen Anlageklassen breit zu streuen (diversifizieren), um dein Risiko zu senken.

Um das vorherige Beispiel aufzugreifen, könntest du in 3 breit gestreute ETFs, 5 Aktien und auf 3 P2P Plattformen in mehrere Kredite investieren.

7. Kontrolliere dein Portfolio

Wenn dein Kapital vollständig investierst ist, solltest du die Aufteilung deines Anlageportfolios gelegentlich überprüfen.

Die Aufteilung kann sich durch eine unterschiedliche Wertwickelung der Anlagen verschieben. Eventuell musst du sie nach einiger Zeit an deine ursprüngliche Aufteilung anpassen.

Beispiel: Wie lege ich 30.000 € am besten an?

Du hast einen stolzen Betrag von 30.000 € angespart, super! Doch wie legst du diesen gut an?

Mache dir, basierend auf allem, was du bis hierher gelernt hast, einen Plan:

  • 8.000 € aufs Tagesgeldkonto, als Notgroschen.

  • 10.000 € in ETFs oder Fonds, als langfristige Anlage (auch als Sparplan möglich, um schrittweise das Kapital zu investieren).

  • Ein Sparplan in Höhe von 500 €/Monat, aufgeteilt auf vier bis fünf dividendenstarke Aktien von etablierten Unternehmen, insgesamt 6.000 € für ein Jahr.

  • 4.000 € auf 3 seriöse P2P Plattformen, die hohe Zinsen zahlen.

  • 2.000 € in eine weitere Geldanlage deiner Wahl: Gold, Antiquitäten, Rohstoffe.

Durch Diversifikation und dadurch, dass du nicht alles zu einem Zeitpunkt investierst, kannst du dein Risiko minimieren und dir dennoch ein Vermögensportfolio aufbauen, das die Aussicht auf gute Renditen hat.

Fazit

Geld investieren ist gar nicht so schwer. Auch wenn viele Anfangs viel Angst und Respekt vor dem Thema haben und sich deswegen scheuen eigene Anlageentscheidungen zu treffen.

Wenn du dir ein paar Grundlagen aneignest und Schritt für Schritt vorgehst, spricht viel dafür, dass du das Thema Investieren in die eigene Hand nimmst, um deine finanziellen Ziele zu erreichen.

Und nun? So geht's weiter

Erstelle eine Anlagestrategie und informiere dich über die einzelnen Anlageklassen. Folgende Artikel könnten daher interessant für dich sein:

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Zuletzt aktualisiert am 06 November 2022

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