12 Spartipps, auf die Frugalisten in 2023 schwören

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Frugalisten reduzieren ihre Ausgaben so weit es geht, um eine möglichst hohe Sparquote zu erreichen. Ihr Ziel ist die finanzielle Freiheit.

Egal, ob du dich auch als Frugalist siehst oder einfach nur ein wenig mehr von deinem Geld sparen möchtest: Du kannst dir einiges von erfahrenen Frugalisten abschauen, um bewusster mit den eigenen Finanzen umzugehen.

Die folgenden Spartipps können dir das Sparen leichter machen:

12 Spartipps auf die Frugalisten schwören

1. Führe Buch über deine Ausgaben

Der erste Tipp ist denkbar einfach: Schreibe dir alle deine Ausgaben auf.

Dafür kannst du entweder ein klassisches Haushaltsbuch verwenden, in dem du jeden Abend deine Ausgaben von Hand einträgst, oder du nutzt eine der zahlreichen Haushaltsbuch-Apps, die für diesen Zweck entwickelt wurden. So hast du Monat für Monat im Überblick, wofür du dein Geld ausgegeben hast.

Selbstverständlich hast du damit noch nichts gespart. Doch du wirst überrascht sein, wofür dir nach und nach dein Geld flöten geht. Die tägliche Frühstückspause beim Bäcker oder die gelegentlichen wohlverdienten Feierabend-Drinks etwa können sich am Ende des Monats zu ordentlichen Summen aufaddieren.

Wenn du also das Gefühl hast, dass dir das Geld zwischen den Fingern zerrinnt und dir nicht klar ist, warum am Ende des Monats immer so wenig übrigbleibt, dann solltest du unbedingt über deine Ausgaben Buch führen.

2. Pay Yourself First

Spare zuerst Geld

Dieser Grundsatz ist in der Finanzwelt bekannt und bedeutet für dich: Räume deinem Sparziel Priorität ein.

Die meisten Menschen geben einfach ihr Geld für mehr oder weniger wichtige Dinge aus und sparen dann, was am Ende des Monats übrig bleibt – und das ist oft leider nicht mehr viel.

Deshalb empfehlen wir dir, ein gesondertes Sparkonto einzurichten. Ob du hierfür einen ETF-Sparplan bzw. Aktien-Sparplan aufsetzen möchtest oder ein zweites Girokonto eröffnest, bleibt dir selbst überlassen.

Den Betrag, den du sparen möchtest, überweist du dann am Anfang des Monats auf dieses Sparkonto. Hierfür eignet sich besonders das 3-Konten-Modell oder 6-Konten-Modell

So kommst du gar nicht erst in Versuchung, das Geld auszugeben, das eigentlich in deine Ersparnisse fließen sollte.

3. Lass dir Zeit für Kaufentscheidungen

Impulskäufe sind meist eine schlechte Idee. Du kaufst dir etwas aus einer Laune heraus und stellst erst im Nachhinein fest, dass der Kauf gar nicht notwendig war und das Produkt keine Freude bereitet. Im Ergebnis füllen sich dein Kleiderschrank und deine Wohnung mit Dingen, die du selten bis nie nutzt und dir wortwörtlich hättest sparen können.

Schuld daran hat oft gut ausgefeiltes Marketing. Es hat zum Ziel, Emotionen auszulösen und verleitet dich zu vorschnellen Käufen.

Daher der dritte Tipp: Wende bei größeren Kaufentscheidungen (zum Beispiel ab 50 €) die 7-Tage-Regel an.

Warte 7 Tage ab und wenn du das Produkt dann immer noch sinnvoll findest, dann kannst du es kaufen. So schützt du dich selbst vor schlechten Entscheidungen.

4. Investiere in Qualität

Investiere in Qualität statt Quantität

An der Qualität zu sparen und von allem das günstigste Produkt zu wählen, wird sich langfristig nicht auszahlen. Hier gilt der Spruch „Wer billig kauft, kauft oft.“

Daher lautet der vierte Tipp: Konsumiere lieber insgesamt bewusster und investiere in solide, langlebige Produkte.

Das tut nicht nur der Umwelt gut, sondern du wirst auch länger deine Freude daran haben und letztlich weniger ausgeben.

5. Sei dein eigener Koch

Wenn du deine Ausgaben aufschreibst, dann wirst du vielleicht feststellen, dass du einen wesentlichen Teil für Essen ausgibst. Hier fallen Einkäufe im Supermarkt nicht so sehr ins Gewicht, während auswärts essen ordentlich zu Buche schlägt.

Daher lautet der fünfte Frugalisten-Tipp: koche deine Mahlzeiten selber.

Wenn du mehr selbst kochst und weniger auswärts isst, dann wirst du dich über eine bemerkenswerte Ersparnis freuen können. Zudem lebst du so gesünder und hast ein neues Hobby, also gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

6. Schreib dir eine Einkaufsliste

Schreibe eine Einkaufliste

Planlos einkaufen zugehen, ist eine schlechte Idee. Vermutlich wirst du viel mehr kaufen als nötig, ungesündere Produkte wählen und für ein bestimmtes Rezept fehlt am Ende trotzdem die Hälfte.

Dies führt auch dazu, dass du letztlich mehr wegwirfst, weil Lebensmittel verderben.

Daher lautet der sechste Tipp: überlege dir vorab, welche Gerichte du in den kommenden Tagen kochen möchtest und kaufe dementsprechend ein.

Du wirst am Ende des Monats erstaunt sein, welchen Unterschied dies bei deinen Ausgaben macht. Außerdem sparst du Zeit und Frust, wenn du mal wieder nicht weißt, was du kochen sollst.

7. Befreie dich von deinen Süchten

Egal, ob du rauchst, ohne Ende Süßkram vertilgst oder mehr trinkst, als nötig wäre, dann tust du nicht nur deiner Gesundheit einen Bärendienst, sondern auch deinen Finanzen.

Genussmittel kosten richtig Geld.

Wenn du zum Beispiel Raucher bist und ausrechnest, wie viel du pro Jahr für Zigaretten ausgibst, dann wirst du feststellen, dass du davon locker einmal im Jahr in den Urlaub fahren kannst. Dasselbe gilt für andere Laster.

Daher kommt der siebte Tipp auch deiner Gesundheit zugute: halte deine Süchte möglichst im Zaum.

8. Überprüfe deine Versicherungen

Zugegebenermaßen möchten wir uns mit Versicherungen nur ungern befassen.

Einmal abgeschlossen laufen sie einfach so vor sich hin und die Prämien werden regelmäßig vom Konto abgebucht. Daher zahlen viele Menschen unnötige Versicherungen oder sind sogar doppelt versichert, ohne es zu ahnen.

Auch unterversichert zu sein, kann im Notfall sehr unangenehm werden.

Der achte, wichtige Tipp: nimm dir einmal die Zeit, deine Versicherungen durchzugehen.

Informiere dich, welche Versicherungen dringend notwendig und welche optional sind. Schau dann, was du bislang abgeschlossen hast, wo du noch eine Versicherung brauchst und welche du dir sparen kannst.

9. Mache deine Steuererklärung

Ohne weitere Worte, hier der neunte Spartipp: mache deine Steuererklärung - es kostet dich ein bisschen Zeit und Aufwand, kann sich aber lohnen (und ist gar nicht so schwierig).

Selbst wenn du als Angestellter nicht viel von der Steuer absetzen kannst wie eine selbstständige Person, so kannst du dich dennoch in der Regel unterm Strich über ein Steuerersparnis freuen. Diese liegt im Durchschnitt laut dem Statistischen Bundesamt bei immerhin 1.051 €.

Inzwischen kannst du deine Steuererklärung online über die Plattform ELSTER einreichen.

Wenn du deine Belege schon bereitliegen hast, geht das auch schneller als gedacht. Daher solltest du dir diese Ersparnis keinesfalls entgehen lassen.

10. Verkaufe unnötigen Ballast

Verkaufe unnötigen Ballast

In einer Wohnung voller unnötiger Dinge zu leben, verbraucht Platz und macht nicht glücklich. Zudem schlummert Kapital ungenutzt in deinen vier Wänden, denn andere Leute hätten vielleicht Verwendung für diese Dinge und würden sogar Geld dafür bezahlen.

Deshalb hilft dir der zehnte Tipp gleich mehrfach: mache dir gelegentlich die Mühe machen, deine Wohnung auszumisten und überflüssige Dinge zu verkaufen.

Bücher wirst du z. B. auf Amazon los, für deine Kleidung findest du auf Vinted Käufer, alte Möbel können einfach über ebay Kleinanzeigen verkauft werden - oder du nutzt eine der viele andere Webseiten.

Du wirst erstaunt sein, wie viel Geld sich mit dem Verkauf gebrauchter Dinge verdienen lässt.

11. Suche dir günstigeren Wohnraum

Wohnen ist meist der größte Posten unter den regelmäßigen Ausgaben.

Deshalb lohnt sich dieser Tipp besonders: halte die Augen nach günstigen Wohnalternativen offen.

Wenn du eine günstigere Wohnung findest, solltest du durchaus einen Umzug erwägen, um langfristig viel Geld sparen zu können.

12. Gönne dir, was dir wirklich Freude bereitet

Geld zu sparen ist vernünftig und eine gute Investition in deine Zukunft. Doch es sollte nicht zu einer Besessenheit werden und dir die Lebensfreude rauben.

Der letzte Tipp wird dir daher viel Freude bringen: Wenn du ein Hobby oder eine Leidenschaft hast, die mit Kosten verbunden sind, dir aber wirklich Freude bereiten, dann gönne dir diese Freude und gebe Geld dafür aus.

Der Sinn des Sparens ist, dass du abwägst, welche Dinge überflüssig sind und was dir wirklich etwas bedeutet. Das kannst du dir dann auch mit umso mehr Freude gönnen.

Fazit

Die Spartipps von erfahrenen Frugalisten können dir helfen, deine Ziele zu erreichen - egal ob du selber Frugalist bist oder nicht.

Folgende zwei indirekte Spartipps haben uns geholfen, unsere Ziele zu erfüllen.

  1. Wenn du etwas kaufst, muss es unbedingt neu sein? Schaue auf Ebay Kleinanzeigen oder anderen Plattformen, ob du auch hier fündig wirst. Vor allem bei Dingen, die nicht lange gebraucht werden oder nur wenig abnutzen. Klassiker sind Kinderklamotten oder -ausstattung und Holzmöbel. Auch hier zahlt sich Qualität aus.

  2. Lasse das gesparte Geld nicht auf dem Girokonto "versauern". Lege dein Erspartes sinnvoll an, sonst verliert es durch die Inflation langfristig an Wert. Erstelle dir eine Strategie und Anlageportfolio, dass dir hilft, deine Ziele zu erreichen.