Kredit Vergleich

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Einen Kredit in 5 Schritten beantragen

Einen Kredit in 5 Schritten beantragen

  1. Nachdem du verschiedene Kredite miteinander verglichen hast, stellst du einen Kreditantrag bei der Bank, die du dir ausgesucht hast.

  2. Im Rahmen des Kreditantrages wird meistens deine Kreditwürdigkeit geprüft. du musst Angaben zu deiner aktuellen Adresse, Art und Dauer deines Beschäftigungsverhältnisses, zu deinen monatlichen Einnahmen und Ausgaben und eventuell zu anderen laufenden Krediten machen.

  3. Für deine gemachten Angaben verlangt die Bank Nachweise. Meistens werden die letzten 2-3 Gehaltsnachweise und die dazugehörigen Kontoauszüge verlangt.

  4. Die Bank stellt eine Anfrage bei der SCHUFA über deine gespeicherten Daten. Im Anschluss erhält Sie eine Aufstellung über deine gespeicherten Merkmale und deine SCHUFA-Score.

  5. Innerhalb von 24 bis 48 Stunden teilt die Bank dir mit, ob du einen Kredit erhältst und zu welchem effektiven Jahreszins.

Wie lange der Kreditantrag bis zur Auszahlung dauert, hängt von der Bank ab. In der Regel dauert es 3 bis 5 Tage.

Manche Banken sind aber besonders schnell, insbesondere Onlinebanken können einen Kredit innerhalb von 24 Stunden prüfen und auszahlen.

Voraussetzungen für einen Kredit

Kredit Voraussetzungen

Wenn du einen Kredit aufnehmen möchtest, musst du einige Voraussetzungen erfüllen.

Im Folgenden gehen wir auf die wichtigsten Bedingungen ein, um einen Kredit erfolgreich zu erhalten.

  • Volljährigkeit: Du musst mindestens 18 Jahre alt sein, bevor du einen Kredit beantragen kannst.

  • Wohnsitz und Bankverbindung in Deutschland: Du musst deinen ständigen Wohnsitz in Deutschland haben.

  • Keine Probezeit: Ein typisches Hindernis für Kredite ist eine nicht abgeschlossene Probezeit.

  • Unbefristetes Arbeitsverhältnis: Ähnlich wie bei der Probezeit ist auch ein befristetes Arbeitsverhältnis oft ein Grund, weshalb eine Bank einen Kreditantrag ablehnt.

  • Regelmäßiges Einkommen: Die überwiegende Mehrheit der Banken erwartet ein festes und regelmäßiges Einkommen aus einem Angestelltenverhältnis. Es gibt aber auch Ausnahmen.

  • Ausreichende Bonität: Unter Bonität wird Kreditwürdigkeit verstanden. Jede Bank folgt hier ihrem eigenen Prozess, aber alle Banken arbeiten mit Auskunfteien zusammen, in Deutschland, insbesondere mit der SCHUFA.

Wer ist die Schufa?

Die Schufa kannst du dir wie eine große Datenbank vorstellen, in der verschiedene Merkmale von Menschen gespeichert werden. Zum Beispiel welche Girokonten, Kreditkarten, Kredite und Handyverträge eine Person hat.

Besonders wichtig sind aber die negativen Merkmale, wenn zum Beispiele eine Person einmal zu spät eine Rechnung bezahlt hat oder es zu einer Privatinsolvenz kam.

Wenn du einen Kredit in Deutschland beantragst, führt kein Weg an der Schufa vorbei. So gut wie alle Banken fragen deine Daten bei der Schufa ab, unter anderem auch weil sie dazu gesetzlich verpflichtet sind.

Welche Unterlagen werden für einen Kredit benötigt?

Kredit: benötigte Unterlagen

Typischerweise musst du bei einem Kreditantrag immer folgende Unterlagen einreichen.

  • Letzten 2 bis 3 Gehaltsabrechnungen und die dazugehörigen Kontoauszüge

  • Bei Berufseinsteigern musst du damit rechnen, dass eine Kopie deines Arbeitsvertrags verlangt wird

  • Falls du selbstständig bist, musst du der Bank Steuerbescheide vorlegen, da du ja logischerweise keine Gehaltsnachweise vorlegen kannst

Falls die Bank einen digitalen Einkommensscheck anbietet, musst du keine Unterlagen einreichen.

5 Tipps, um Kredite richtig miteinander zu vergleichen

Nachfolgend gehen wir auf 5 wertvolle Tipps ein, mit denen du Kredite vergleichen kannst.

  • Tipp 1: Achte auf den effektiven Jahreszins

  • Tipp 2: Entscheide dich für die richtige Rate und Laufzeit

  • Tipp 3: Achte auf das Sondertilgungsrecht und auf die Ratenpausen

  • Tipp 4: Frag dich, ob du eine Restschuldversicherung brauchst

  • Tipp 5: Wenn möglich, gib den Verwendungszweck an

Tipp 1: Schau dir den effektiven Jahreszins an

Banken geben bei Krediten immer den effektiven Jahreszins und Sollzins an.

Das kann für dich, wenn du das erste Mal einen Kredit aufnimmst, etwas verwirrend sein.

Wichtig ist, dass du dir vordergründig immer den effektiven Jahreszins anschaust, denn der effektive Jahreszins berücksichtigt alle zusätzliche Kosten, die du als Kreditnehmer zahlen musst, falls es zu einem Kreditabschluss kommt.

Aber, der effektive Jahreszins berücksichtigt nicht die freiwillige Restschuldversicherung, die regelmäßig bei Krediten mit angeboten wird.

Beim Vergleichen musst du unbedingt darauf achten, dass du die Restschuldversicherung separat berücksichtigst.

Eventuell ist dir bereits aufgefallen, dass bei den meisten Krediten eine Zinsspane für den effektiven Jahreszins angegeben wird.

Der Grund hierfür ist, dass Banken Kreditzinsen anbieten, die von der Bonität (Kreditwürdigkeit) der Kreditnehmer abhängt.

Es gilt, je besser die Kreditwürdigkeit, desto niedriger der effektive Jahreszins und umgekehrt.

Damit Banken nicht nur mit günstigen Zinsen werben und dann letztendlich teure Kredite vergeben, sind sie gesetzlich nach §6a PAngV dazu verpflichtet anzugeben, welchen Zinssatz die meisten Kreditnehmer*innen erhalten.

Dieser Zins wird auch als 2/3-Zins bezeichnet.

Liegen die Zinsen weit auseinander, weißt du, dass die Bank nur mit niedrigen Zinsen wirbt, aber im Ergebnis eher höhere Kreditzinsen verlangt.

Tipp 2: Entscheide dich für die richtige Rate und Laufzeit

Oft wird unterschätzt, welchen Einfluss die Kreditlaufzeit und die Rate auf die Gesamtkosten (gesamter Zinsaufwand) eines Kredits haben.

Denk daran, bei der Tilgung zahlst du nur zurück, was du dir geliehen hast, aber bei den Zinsen handelt es sich um Kosten, die du nicht wieder bekommst.

In diesem Zusammenhang versuchen Banken oft Kreditnehmer davon zu überzeugen, sich für eine niedrigere monatliche Rate zu entscheiden, um flexibler zu bleiben.

Ein einfacher Trick in diesem Zusammenhang ist es, die Kreditlaufzeit, um 12 Monate zu verlängern.

Leihst du dir z.B. 10.000 € für 36 Monate bei einem effektiven Jahreszins von 5 % beträgt die Rate 299,21 € und bei 48 Monaten musst du monatlich nur 229,71 € bezahlen.

Was zunächst sehr praktisch aussieht, bedeutet aber für dich, dass deine Kreditkosten von 771,58 € auf 1.029,93 € ansteigen.

Daher gilt, dass du versuchen solltest deinen Kredit möglichst schnell zurückzuzahlen.

Es macht aber auch wenig Sinn zu knapp zu kalkulieren, weil du sonst eventuell Gebühren für Ratenanpassungen und -pausen bezahlen musst.

Tipp 3: Achte auf das Sondertilgungsrecht und auf die Ratenpausen

Es ist sinnvoll, dass du bei einem Kredit, gerade mit Laufzeiten von 3 bis 5 Jahren darauf achtest, dass du den Kredit flexibel zurückzahlen kannst.

Es wäre sehr ärgerlich, wenn du eine hohe Vorfälligkeitsentschädigung bezahlen musst, für den Fall, dass du deinen Kredit frühzeitig zurückbezahlst.

Ebenfalls solltest du darauf achten, ob Ratenpausen angeboten werden, um eventuell auf unerwartet größere Ausgaben reagieren zu können.

Tipp 4: Frag dich, ob du eine Restschuldversicherung brauchst

Frag dich unbedingt, ob du wirklich eine Restschuldversicherung brauchst, denn so gut wie alle Kreditnehmer*innen unterschätzen, wie teuer eine Restschuldversicherung ist.

Pauschal kannst du annehmen, dass eine Restschuldversicherung die Kosten für einen Kredit um 10 % bis 20 % vom Kreditbetrag erhöht.

Bei einem Kredit von 10.000 € musst du mit Zusatzkosten von 1.000 € bis 2.000 € rechnen.

Besonders ärgerlich in dem Zusammenhang ist, dass diese Kosten vom effektiven Jahreszins nicht berücksichtigt werden.

Falls du eine Kapitallebensversicherung hast oder planst eine abzuschließen, bist du eventuell bereits ausreichend abgesichert.

Auch Beamte brauchen meistens keine Restschuldversicherung, da sie bereits ausreichend abgesichert sind.

Und für den Fall, dass du eine Restschuldversicherung abschließt, musst du auch prüfen, welche Fälle überhaupt von der Versicherung abgedeckt werden.

Tipp 5: Wenn möglich, gib den Verwendungszweck an

Kredite werden für die unterschiedlichsten Ziele und Zwecke vergeben.

Grundsätzlich wird unterschieden zwischen nicht zweckgebundenen und zweckgebundene Krediten.

  • Nicht zweckgebundene Kredite: Ein Kredit, der an keinen Zweck gebunden ist, wird oft als Konsumenten- oder Privatkredit bezeichnet. Kreditnehmer können den Kredit verwenden, wofür sie möchte. Entsprechend verlangt die kreditgebende Bank für solche Kredite keine Sicherheiten oder andere Nachweise. Insbesondere die fehlende Besicherung führt dazu, dass ein Konsumentenkredit teurer ist als ein zweckgebundener Kredit, zum Beispiel für ein Auto (Autokredit).

  • Zweckgebundene Kredite: Bei zweckgebundenen Krediten wird vorab festgelegt, wofür der Kredit verwendet wird. Üblich sind Kredite für eine Umschuldung, Modernisierung, ein Auto und eine Immobilienfinanzierung. Falls du ein Auto finanzieren willst, solltest du das bei der Bank angeben, denn du kannst mit der Bank dann vereinbaren, dass das Auto als Sicherheit dient, woraufhin die Bank dir einen wesentlich günstigeren Kredit anbieten wird als für einen unbesicherten Konsumentenkredit.

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Zuletzt aktualisiert am 22 Oktober 2022